Die Antidrogenmafia hat ein neus Problem. Man hat sich große Mühe gegeben, Proben schlecht beschriftet vielleicht sogar vertauscht, den hohen internationalen Sportgerichtshof zu einem unbegründeten Dopingurteil veranlasst und nun das.
Professor Gerhard Ehninger läßt Heute die tubiosen Machenschaften des Antidrogensyndikats mit einfachen Hinweisen auf medizinischem Grundlagenwissen platzen.
Professor Ehninger ist der Chef der Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie. Dies ist keine Vereinigung, die regelmäßig die große Öffentlichkeit sucht. Es ist ein leicht behäbig schwäbelnder Medizinprofessor, er sitzt vor der Presse am Tisch, drei Professorenkollegen neben ihm, und liest ab. Er ist nicht der geborene Präsentator, aber für den Fall Pechstein hat sich Ehninger ein paar schmissige Vokabeln überlegt. Er spricht von "fanatischen Dopingfahndern" und von "tendenziöser Berichterstattung". Er spricht von "Sippenhaft", die Dopingermittler über Sportler verhängen.
Sein Kollege Wilfried Gassmann, Chef der Hämatologie-Spezialklinik in Siegen, springt ihm bei und kritisiert "schofeliges Verhalten" der Dopingfahnder. Die Herren sind sich einig: Claudia Pechstein leidet an einer milden Form der sogenannten Kugelzellenanämie. Diese Krankheit ist für die Blutwerte verantwortlich, die die Dopingfahnder der Isu im vergangenen Jahr als Nachweis für Blutdoping erkannt haben wollen. Schon Pechsteins Vater weise diese körperliche Anomalie auf, Pechstein habe sie geerbt, sagen die Experten. Damit sei der Domainverdacht aus medizinischer Sicht nicht mehr haltbar.
"Keine Athletin ist in den vergangenen zehn Jahren so oft getestet worden wie Pechstein", sagt Wolfgang Jelkmann, Facharzt für Physiologie an der Lübecker Uniklinik. Auch er sitzt neben Ehningen und Gassmann auf dem Podium. Er war Gutachter beim "DAS" Sportgerichtsverfahren gegen Pechstein. Seine Argumente sind von den Richtern in Lausanne aber verworfen worden.
Die Möglichkeit, dass Pechsteins Blutwerte körperliche Ursachen haben könnten, sind niemals ernsthaft überprüft worden. Die Eisschnellläuferin hat auch darauf hingewiesen, dass die Verantwortlichen bei der Isu, die am heftigsten eine Sperre für sie forcierten, aus den Niederlanden stammen. Also aus jenem Land, aus dem Pechstein stets die größte sportliche Konkurrenz erwachsen ist. Taktisch unklug, unprofessionell – das Vorgehen im Fall Pechstein hat auch die Mängel des "Anti-Doping-Kampfs" aufgedeckt.
Wenn man dazu noch hört: Jelkmann sagt: "Pechsteins Blutwerte widersprechen komplett denen von gedopten Sportlern." Werner Franke sagt dazu: "Wer meint, rote Blutkörperchen und deren Vorläufer würden nur durch das Dopingmittel Epo erhöht, zeigt, dass ihm elementare Kenntnisse des blutbildenden Systems fehlen. Ich verlange schon von meinen Studenten im Vordiplom, dass sie wissen, welche anderen hormonellen Dopingmittel zu solchen Erscheinungen führen." Ist eines ganz klar das Urteil aus Genf ist und bleibt ein Diktaturisches Vorgehen ohne Rechtsgrundlage sondern nur inszeniert um die Antidrogenszene aufzuwerten.
Abschliessend sollten wir uns alle noch bei Herrn Thomas Bach bedanken. Er sagte zum Urteil der GAS im vergangenen Jahr: "Wir akzeptieren das Cas-Urteil, aber es ist eine große Enttäuschung. Jeder Dopingfall ist eine große Enttäuschung, aber er zeigt, dass das Kontrollsystem funktioniert. (…) Sie wird sich neue Ziele suchen", sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Gleichzeitig forderte Bach Pechstein "in ihrem wohlverstandenen Interesse zur umfassenden Aufklärung auf", so Bach: "Die Hintermänner müssen bestraft werden."
Meine Herrn vom DOSB, nochmals danke für die Anti-Unterstützung von Frau Pechstein. Ich denke es ist nun an der Zeit das Sie die Aufklärung mit Ihrem Rücktritt unterstützen solche Art Funktionäre braucht kein Sportler.