Die Raucher Jagd ist eröffnet

Eingetragen in 2010/20/10 am Panikmacher, Unterdrückung von hosifu

Um es auch dem letzten Raucher begreiflich zu machen, schlage ich vor neben dem Schild "Hunde müssen draußen bleiben" ein Schild "Raucher müssen draußen bleiben" überall aufzuhängen.

Die Jagd auf Raucher oder sollte man sagen auf eine Gruppe von Menschen wird weiter vorsiert.

Der Autor von stern.de Reinhard Siemes zeigte in seiner Anti-Nichtraucher-Polemik, auf wie es weiter gehen könnte, mit der Verfolgung und "Behandlung" von Rauchern:“
Noch werdenRaucher in Deutschland als normale Menschen akzeptiert. Doch das hat bald ein Ende: Wer gegen Verbote verstößt, wird gesteinigt, Straßen werden nach Raucher und Nichtraucher getrennt, beerdigt werden die Qualmer auf Raucherfriedhöfen”, schrieb der erboste Raucher. Er phantasierte von Hausmeistern, die zum Nichtraucherschutz-Blockwart ernannt werden, von Rauchsensoren, die prüfen können, ob in Häusern gegen die Vorschriften geraucht wird. Von speziellen Reinigungen, in die Raucher ihre kontaminierte Kleidung tragen müssen und von den deren letzten Reservaten: in so genannten “Smoking-Tours” werden die letzten Unverbesserlichen zu den Hallen verlassener Chemiewerke, in die Schächte stillgelegter Bergwerke mit Uranabfällen und zu ehemaligen Truppenübungsplätzen gekarrt. Dort – so der Autor – dürfen sie dann endlich rauchen.

Es klinkt makaber und überspitz aber es erweckt in uns doch das Bild der Verfolgung anderst lebender und damit verbunden, was alles noch wird dem einzelnen Vorgeschrieben der ja sonst immer als das einzigartige und am höchstentwickelte Wesen gepriesene.

F.Friedel hat z.B. nichts dagegen, dass etwas für die Nichtraucher gemacht wird, findet aber alles etwas übertrieben: “Ich beschwere mich ja als Antialkoholiker auch nicht, wenn in einer Kneipe einer neben mir sitzt, der voll ist wie eine Haubitze.” Und FGAlte fürchtet eine kommende Verbotsgesellschaft: “Ich bin Nichtraucher, aber eine Gesellschaft, die zunehmend alle Probleme mit Verboten regeln will (kein Alkohol, keine Videospiele, keine Zigaretten, keine Fernreisen usw.) finde ich irgendwie ungemütlich.”

Der kürzlich verstorbene US-Literat Kurt Vonnegut, sagte in einem seiner letzten Interviews zur Verbannung des Nikotins: “Zu dieser Ächtung kommt es, weil sonst niemand mehr da ist, den man hassen kann. Für mich sind Zigaretten eine Art, mit Depressionen fertig zu werden. Mir hilft das. Ich rauche, wenn ich arbeite, ich rauche jetzt, wo wir reden. Das Problem ist nur: Die Zigaretten bringen dich um. Aber wer weiß, ob ich mich ohne das Rauchen nicht längst selbst umgebracht hätte.

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