Castor Demonstranten müssen Polizeikosten tragen
Der Castor Transpor ist wie nicht anderst zu erwarten in Gorleben eingetroffen und es ist an der Zeit einmal eine Kosten-Nutzen-Vergleich der Demonstrationen und Behinderungen aufzustellen.
Auf Grund der veranschlagten Kosten von ca. 30 Millionen für die Absicherung durch die Polizei müssen sich die Demonstanten die Frage stellen lassen warum Sie dies veranstaltet haben?
Bei der heutigen Medienpräsentation ist der Castortransport ja sowieso ein Hauptthema und jeder Deutsche kennt die Zusammenhänge und das Atommüllproblem.
Es war also überhaupt nicht notwendig die Demonstrationen soweit zu treiben den Transportweg massiv zu behindern. Wenn Sie darauf durch Ihre Demonstartionen hätten zusätzlich Aufmerksamkeit erzielen wollten, hätten auch Demonstartionen parallel zu Fahrstrecke vollkommen ausgereicht, ohne selbige direkt zu besetzen.
Nach dem Verursacherprinzip ist es demzufolge sehr einfach die 30 Millionen zusätzliche Sicherungskosten wieder beizutreiben.
Nach Aussage der Demonstrationsveranstalter waren rund 30000 Krawallisten aktiv. Man sollte daher jedem ein Busgeld von 1000 Euro auferlegen und hätte damit den Kostenausgleich.
Der Aufwand zu Unterscheiden welcher Teilnehmer dabei tatsächlich eine Behinderung ausübte und wer nur Mitläufer war, ist zum einen zu aufwendig und zum anderen ergibt sich die Mithaftung aus der Teilnahme selbst, da jedem die geplanten gewaltsamen Aktionen ja bekannt waren.
Leider wird aber wie immer der Staat als Schwäche ein solche Maßnahme nicht durchsetzen. Es ist ja auch viel einfacher einen Parksünder eine aufzudrücken als einmal wirklich Großkostenverursachern dies anzurechnen.
